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3. Juni 2026 von netzmeister Beitrag kommentieren

Semesterchronik Juni 2026

Die AKV Burgundia floriert! Es ist schon erstaunlich, was ein passendes Stammlokal für eine Verbindung ausmachen kann. Vor allem werden unsere wöchentlichen Anlässe, Apéro am Dienstag und Nachtschoppen am Mittwoch, wieder in grossen Zahlen besucht, und auch Altherren oder Mitglieder von anderen Verbindungen können regelmässig in der Burgunder Taverne begrüsst werden. Auch die wiedererlangte Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit ist meines Erachtens eine nötige Komponente für das Verständnis und die Akzeptanz aller Studentenverbindungen, vor allem für Personen, welche sich in diesem Umfeld gar nicht auskennen.

Daher auch an dieser Stelle der Appell: Zeigt euch als Verbindung, sucht das Gespräch, erklärt
das Verbindungsleben, seid aber auch offen für andere Meinungen, welche euch ganz bestimmt
entgegenkommen werden, und versucht, starre Blicke aufzuweichen. Gerade in einer Zeit, in der
Schlagzeilen, extreme und festgefahrene Meinungen die Überhand zu gewinnen scheinen, sind offene Diskussionskultur, Verständnis, aber auch eine gewisse Kompromissbereitschaft essenziell. Nur so können wir einander weiterhin auf Augenhöhe begegnen und gemeinsam einen Verein oder auch die Gesellschaft allgemein weiterbringen, und nur so wird unser Leben nicht von Unverständnis und voreingenommenen Meinungen dominiert werden.

Mit Burgundergruss, pro Deo et Patria!

Severin Knüsel v/o Acker

Rubrik: Aktivitas

22. Februar 2026 von netzmeister Beitrag kommentieren

Semesterchronik Februar 2026

Und es gibt ihn doch, den Burgunderstamm in der Bundesstadt. Nach langem Hin und Her und mehreren Verzögerungen durften wir am 1. November 2025 wieder an die Speichergasse 15 ins Burgunderhaus zurückkehren. In der frisch umgebauten Burgunder Taverne trifft moderne Einrichtung auf den Charme von traditionellen Meisterstücken (auf den S. 28–29 kannst Du einen Blick in den neuen Burgunder Stamm werfen).

Der Reiz eines Bistros wird jeweils mittwochs durch die Heiterkeit und Kantusgesänge des Stammbetriebes ergänzt. Und Gerüchten zufolge verirre sich gar an jedem mit «g» endendem Wochentag mindestens ein Burgunder an den Stammtisch in der Speichergasse.

Der neue Stamm ist für die ganze Aktivitas, aber auch die Altherrenschaft, eine riesige Erlösung nach Jahren ohne eigentliches Zuhause. Ein Ort, wo Verbindungsmitglieder geschätzt, gar gekannt werden, in einer Zeit, in der viele Gaststätten die Distanz zu den Studentenverbindungen suchen. Gerade am Standort Bern ist es für viele Verbindungen schwierig geworden, ein passendes Stammlokal zu finden, wo ein würdiger Stammbetrieb durchgeführt werden kann. Glücklicherweise ist für uns nun wieder klar, wo das Bier zusammen getrunken wird, wo die Altherren den Aktiven auf die Finger schauen können, und wo der Stall die unendlich wichtigen Diskussionen des BC verpasst.

An dieser Stelle möchte ich auch alle vorbeiziehenden Couleurikerinnen und Couleuriker animieren, doch einen Blick in der Speichergasse 15 zu riskieren. Für alles Weitere kann man natürlich nicht garantieren.

Mit Burgundergruss, pro Deo et Patria!

Severin Knüsel v/o Acker

Rubrik: Aktivitas

17. März 2025 von netzmeister Beitrag kommentieren

Semesterchronik März 2025

«Hei! Was die Becher klangen …» Genau so begann das Semester mit dem Eröffnungskommers, bei
welchem ich die Leitung der Aktivitas übernehmen durfte. Die ersten Wochen des Semesters standen ganz im Zeichen der Nachwuchswerbung. Gemeinsam mit der Studentinnenverbindung Hétaïra Bern haben wir an zwei Tagen die Informationsanlässe für die Erstsemestrigen organisiert. Bei einem «Pub Quiz» und einem «Pub Crawl» haben wir die Stadt und auch unsere Verbindungen den Interessierten vorstellen können. Schlag auf Schlag fanden unsere WACs statt: der erste im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit Parlamentariern im Bundeshaus, natürlich mit vorangegangener Führung. Beim zweiten lernten wir den Zoo Zürich in ganz anderem (Mond-)Licht kennen.

Auch Anlässe mit anderen Verbindungen kamen nicht zu kurz. So veranstalteten wir Anlässe mit der Zofingia Bern, der Concordia Bern und unserer Patenverbindung, der AV Semper Fidelis. An zwei Kantusstämmen, einmal zusammen mit der AKV Kyburger, durften wir unsere Stimmen unter der Leitung unseres Kantors trainieren. Ein Höhepunkt war natürlich der Zibeler! Dick eingepackt und bei warmem Glühwein liessen wir die Berner Tradition auf uns wirken. Auch Geschäftsanlässe kamen nicht zu kurz. Wichtige Themen wurden, manchmal bis tief in die Nacht, bei AC und BC diskutiert. Einen geschmackvollen Abschluss der Vorlesungszeit bildete das Krambambuli im Berchtolderkeller.

Mit Freude darf ich verkünden, dass Sean Karrer neu Mitglied der hochwohllöblichen AKV Burgundia ist. Der Stall freut sich auf den Zuwachs. Weiter hat Reto Neuhaus v/o Patron im Januar das Burschenexamen erfolgreich abgelegt und wird im FS25 als Consenior das Komitee unter dem hohen Senior Severin Knüsel v/o Acker unterstützen. Wir freuen uns auf ein spannendes und erfolgreiches Semester!


Yves Roulin v/o Disziplin x

Rubrik: Aktivitas

16. Dezember 2024 von netzmeister Beitrag kommentieren

Eindrücke vom Eggerhorn


Dass die AKV Burgundia 1865 gegründet wurde, weiss jeder. Jeder zumindest dem es vergönnt war im tollsten Fuxenstall nördlich der Antarktis gesessen zu haben.

1995, 130 Jahre später, wurde ein neues Kreuz auf dem Eggerhorn unter dem Patronat der AKV Burgundia errichtet. Die Inschrift auf dem Querbalken des Kreuzes ist auch heute noch bestens zu lesen: Pro Deo et Patria B! 1865-1995.

Vor dem Kreuz steht ein Holzaltar, auf dem ebenfalls eine Inschrift zu finden ist: Eggerhorn Kreuzweihe 08.09.1996 Kardinal H. Schwery.

Seither folgten (fast) alle 2 Jahre eine Kreuzmesse auf dem Eggerhorn. Ein Gottesdienst fand dieses Jahr nicht statt. Davor wurde die Gipfelmesse jeweils von einem Kardinal, Bischof oder gar einem Papst gelesen. Letzterer war sogar mehr als einmal oben – nur reden wir hier von Hochwürden Paul Martone v/o Bapst.

Dieses Jahr waren sowohl Vitus der lokale Pfarrer von Ernen, Paul Martone v/o Bapst und auch der Bischof bereits verpflichtet, als ich sie vor 9 Monaten angefragt habe. Selbst Papst Franziskus hat leider abgesagt. So wurden ein paar tiefgreifende, besinnliche ja gar fantastische Worte vom Eggerhorn-X beim Gipfelkreuz vorgetragen.

Aber beginnen wir unten im Tal. Am Vortag trafen rund ein duzend Burgunder im Wallis ein. Ohne auf den kategorischen Aperitiv zu verzichten, wanderten wir über die Hängebrücke bei Fürgangen nach Ernen und durch den Wald hoch zur Chäserstatt, einer Alpe mit ein paar Walliserchalets und eben der Chäserstatt: Es ist die umgebaute Bergstation des alten Ernergalen-Seilbähnchens, dass das Skigebiet Ernergalen erschloss, welches es schon lange nicht mehr gibt. Heute ist es ein charmantes Berghotel mit hausinterner Bierbrauerei, feiner Küche und Wellnessangebot. Letzteres haben wir zugunsten ersterem verpasst, wie es ja auch nicht anders zu erwarten war.

Am Folgetag starten die Burgunder von der Chäserstatt ins Rappental bis Z Mübach und von dort aus hinauf auf den Gipfel des Eggerhorns – oder wer mit Kind oder Kater unterwegs war, dem Höhenweg auf der anderen Talseite folgend direkt zur Alpe Fried. Wie passend doch genau ein Burgunderlied über des Tales Grund erschallt, von den gegenüberliegenden Talseiten her im Widersang.

Beide Gruppen fanden sich letztlich auf der Alpe Fried ein. Der Weg vom Gipfelkreuz zur Alpe über die Nordflanke ist offiziell gesperrt, da der Weg durch das Wetter völlig ausgewaschen ist – aber die jungen Burgunder und Burgunderdame meisterten das unwegsame Gelände vortrefflich. Auf der Alpe Fried sponserte der Regionalverband den Aperitiv und die Gerstensuppe am offenen Feuer. Von der Alpe Fried bis nach Ernen war es noch ein ganzes Stück zu laufen – einfacher gings mit dem «360° openview» Berg-Taxi!

Rubrik: AHAH, Aktivitas, Regionen

2. Oktober 2024 von netzmeister Beitrag kommentieren

Semesterchronik Herbst 2024

Ebenso schnell wie das 319. Farbensemester begonnen hat, geht dieses nun bereits wieder zu Ende. In der Zwischenzeit konnten wir den Semesterabschluss im Restaurant Wein & Sein mit dem traditionellen Schlusskommers feiern.

Und auch in den Semesterferien waren wir nicht untätig; so bekam unser jüngster Fuchse nach einer unterhaltsamen Taufe endlich seinen Burgunder-Vulgo: Lang lebe Sean Müntener v/o Chlemm!

Mittlerweile steigt die Vorfreude auf das Zentralfest in Murten, welches zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Chronik leider bereits wieder der Vergangenheit angehören wird. Doch es wird wie immer und traditionellerweise am Freitag um 16 Uhr mit dem Einmarsch der «Wandernieren» eröffnet worden sein. An dieser Stelle ein grosser Dank an Schibli v/o Diskus, welcher in der vorletzten Ausgabe der CIVITAS (Nr. 2/2023–2024, S. 19–25) einen wunderbaren Einblick in die Eigenheiten der «Wandernieren» gegeben hat.

Derweil steht bereits wieder das neue Semester vor der Tür, welches für uns vor allem mit Anlässen für Neuinteressenten beginnen wird. So werden wir am Tag des Studienbeginns, am 13. September, an vielen Fakultäten anwesend sein und zu unseren Info-Anlässen am 25. und 26. September einladen.

Dementsprechend wünscht die Burgundia einen guten Semesterstart an der Uni ebenso wie an den Verbindungsanlässen.


Pro Deo et Patria!

Severin Knüsel v/o Acker

Rubrik: Aktivitas

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Speichergasse 15
3011 Bern

Stammlokal:
Wein&Sein, Münstergasse 50, 3011 Bern

Verbindungskonto:
CH820023523550939101T

Fuchsenkonto:
CH12 0079 0042 6096 3835 7

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