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11. Juni 2025 von netzmeister Beitrag kommentieren

Aus den Regionen (Juni 2025)

Region Zürich

Erweiterung in Burgunder- und Block-Kreisen

Seit dem letzten Burgunderbrief dürfen wir mit Waibel v/o Happy und Müller v/o Märli zwei weitere Burgunder am monatlichen Lunch begrüssen. Daneben ist mit Zellweger v/o Track auch ein Turicer regelmässiger Gast an unserem Mittagstisch.

Im April fand in Zürich der Orangeblockkommers im Keller der AV Turicia statt. Neben unserer Aktivitas war auch eine Handvoll Altherren aus der Region Zürich anwesend. Während die Aktivitas mit dem Sieg an der obligaten Stafette brillierte, begnügten wir Altherren uns damit, die klar grösste Altherrenfraktion an diesem Abend zu stellen.

Wie sich herausstellte, treffen sich die Altherren der AKV Alemannia in der Region Zürich gleichentags wie wir zum monatlichen Mittagessen. Daher trafen wir uns am 8. Mai mit unserem Alemannen-Pendant mittags im Restaurant Zeughauskeller. Das gemeinsame Essen war vollauf gelungen und von beiden Seiten mit insgesamt 15 Personen sehr gut besucht. Gar so gut, dass einige von uns an den Nebentisch ausweichen mussten. Für unseren Lunch eher ungewohnt war die Blume anstelle der Perle als Begleitung zum Essen.

Wie sich im Nachgang herausstellte, war die Getränkewahl auch für die Alemannen eine Ausnahme. So begnügen sie sich anscheinend meist mit dem nüchternen Gegenstück zum Gerstensaft. Das Bier scheint auf alle Fälle gemundet zu haben. So wurde doch von beiden Verbindungen der Wunsch einer Wiederholung geäussert.

Für den nächsten Burgunder Lunch werden wir uns – wie letztes Jahr auch – wieder auf den Zürichsee begeben. Das Schiff fährt am Donnerstag, 12. Juni, 12:00 Uhr s.t. am Bürkliplatz und wird 13:25 Uhr gleichenorts wieder anlegen. Wer sich als Einstimmung auf die AH-GV uns anschliessen möchte, ist herzlich willkommen. Man darf auch spontan erscheinen, trotzdem bin ich für eine vorgängige Anmeldung bei mir dankbar.

In der zweiten Julihälfte werden wir zudem einen Abstecher in die Weinreben an der Goldküste machen und den Feierabend in der Besenbeiz beim Turmgut Erlenbach ausklingen lassen. Das genaue Datum wird wie immer im WhatsApp-Chat der Region ZH sowie auf der Webseite der Burgundia unter https://burgundia.ch/programm kommuniziert.

Mit Burgundergruss
Daniel Schwab v/o Ritorno

Region Ostschweiz

Unerbittlich, aber auch sehr verlässlich fliesst die Zeit und ebenso verlässlich, wenn auch nicht so unerbittlich, treffen sich jeden Monat einige Burgunder – meistens auch der eine oder andere Turicer – am Stamm, um auch ein paar Biere fliessen zu lassen und gemeinsam zu speisen. Manchmal sind es "nur" drei Gesellen, manchmal sind es so viele, dass der Platz um den runden Tisch knapp wird. Ein Stammbesuch lohnt sich allemal.

Die Tage werden länger und wärmer, weshalb es die BuTu-Familie für die kommende Zeit wieder in Restaurants mit Sitzmöglichkeit im Freien zieht. Zwar war das Wetter am Maistamm noch nicht zwingend geeignet diese Möglichkeit, im "Schwarzen Adler", auch zu nutzen, nichtsdestotrotz bildete er das Highlight des Frühlings, da Strick die zahlreich Erschienenen grosszügig eingeladen hat. Ihm sei herzlich gedankt!

Die Begegnungen beschränken sich keineswegs auf den Stammbetrieb. Auch anderweitig sind die Blöckler der Ostschweiz miteinander verbunden. Eine übergreifende Verbindung für's Leben eben…

Chretz

Aus dem Aargau

  1. Spargelessen Region AG BL BS

Wie alle Jahre fand auch dieses Jahr das Spargelessen der Aargauer Burgunder am Mittwoch vor Auffahrt statt. Im letzten Jahr hatte sich Public bereit erklärt, das diesjährige Spargelessen
zu organisieren. Da Public jedoch aus privaten Gründen verhindert war, übernahm Regionalvertreter Agrar die Organisation.

Nach anfänglich spärlichen Anmeldungen wurde die Einladung noch an ausgewählte Solothurner und Luzerner gesandt. Letztendlich fand dann doch die stattliche Anzahl von 21 Burgundern und Damen den Weg zum Spargelschmaus ins neueröffnete Golfrestaurant in Oberentfelden.

Für Jung und Alt war es ein gemütliches Treffen, auch die beiden Luzerner Paare wurden freundlich in unserem Kreis angenommen (sowohl das Suhrental wie auch das Wiggertal gehören ja eigentlich zum Aargau).

Auf unserem ominösen Band, wo alle Teilnehmer sich eintragen, mussten wir etwas kleiner schreiben als sonst, damit alle Teilnehmenden noch Platz hatten. Public wird dann die versäumte Organisation im nächsten Jahr nachholen können.

Fonsi Knüsel v/o Agrar

Aus der Region Bern

Der Berner Altherrenstamm zeichnet sich einerseits durch seine Kontinuität und anderseits durch das Alter der Teilnehmer aus. Wir treffen uns jeden ersten Donnerstag im Monat im Restaurant Della Casa, haben dort einen super Tisch oder, je nach Teilnehmerzahl, Tische und werden zuvorkommend und intensiv bedient. Der Bierkonsum ist normalerweise umgekehrt proportional zum Alter der Gäste, was wiederum einen direkten Effekt auf die Anzahl der benötigten t.u. hat. Glücklicherweise ist der Ort der Erleichterung auf dem gleichen Stock.

Schluck präsidiert den Anlass seit Jahren mit Ausdauer und persönlichem Einsatz, was auch den Konsum des Gerstensaftes betrifft.

Etwas Leben in die Bude bringen die vereinzelten Besuche der Aktiven. Die Alten freuen sich, eine Runde zu spendieren, und die Jungen haben die Grösse, dies widerspruchslos zu akzeptieren.

Die Gruppe der im aktiven Erwerbsleben arbeitenden AHAH sind am Stamm sehr selten anzutreffen, was diese mit Familien- und eben dem Erwerbsleben begründen. Die alten AHAH verpassen dem Stamm an jedem Anlass wieder eine Überlebensportion Sauer- und anderen Stoff, sonst geschieht bald, was General MacArthur in seiner Abschiedsrede 1951 vor dem Kongress sagt: „Old warhorses don’t die, they just fade away“.

Von den Jung-AHAH im Raume Bern sind mir keine Vermählungen oder Geburten im Berichtsjahr bekannt; was wohl auch wieder einen Zusammenhang mit dem Erwerbsleben und der Altersstruktur hat.

Ich habe mich auf die Verteilerliste des Senioren gesetzt und habe so erfahren, dass am 25.3.25 ein WAC im Alpinen Museum zum Thema Grönland stattfand. Der WAC war angesagt, bevor jener Herr aus den USA von seinen Annexionsgelüsten parlierte, hatte aber dadurch zusätzliche Aktualität gewonnen.

Am anschliessenden Apero in National, spendiert vom Stall (sic!), war die Mehrheit der Anwesenden, darunter auch zwei Leoninerinnen aus Freiburg, der Ansicht, dass Grönland, so wie es ist, zwar weit weg ist, aber doch ganz ok sei. Die Gelüste jenes leicht angeschossen Präsidenten wurden mit einem Bier weggespült. Der WAC wurde auch von drei AHAH besucht.

Was sich hingegen grösster Beliebtheit erfreut, sind die AHAHA-Essen mit Damen. Lilo Renggli-Zubler, Ändlech’s Göttergattin, und Schluck haben diese Anlässe wiederbelebt und organisieren sie jeweils. Am 22.11.22 u. 23.3.23 waren wir in der Schmiedstube, am 23.11.23 in der Zunft zu Webern, am 25.4.24 im Warteck (Länggasse), am 7.11.24 im Della Casa (keine Helveter oder Rhenanen gesichtet) und am 4.4.25 im Cheminéstübli des National.

Das nächste AHAH-Essen mit Damen wird am 6.11.25 im Raum Bern stattfinden. Die Einladungen werden, wie üblich, zeitgerecht verschickt. Es nehmen immer so zwischen zwanzig und vierzig Personen teil. Sehr zu meiner Freude reisen sowohl AHAH aus der grösseren Region als auch Vertreter der jüngeren AHAH oder gar Aktive an. Ein ganz grosser Dank an Lilo und Schluck.

Der Berichterstatter Stutz v/o florett

N.B. Die Berner AHAH tagen jeweils ohne Farben. Sollte sich allerdings ein Besucher mit einem vermeintlichen Burgunderstürmer zeigen, würde dies als Farbenulk geahndet.

Von der Südfront

Auch nach über 40 Jahren seit seiner Gründung erfreut sich der ennetbirgische SWR-Block-Stamm der Südschweiz weiterhin eines konstanten Zuspruchs: regelmässig treffen sich jeweils am letzten Donnerstag des Monats permanent oder temporär in der Südschweiz residierende Alte Herren aus den beiden traditionspflegenden studentischen Verbänden zum ungezwungenen, nichtsdestotrotz aber dennoch kommentmässig durchgezogenen Abendschoppen.

Unser Stammlokal

Seit nunmehr über zwei Jahren geniessen wir Gastrecht im stilvoll renovierten Bahnhofbufet «Café Locarno», wo wir mittlerweile auch den von unserm geschätzten Couleurbruder Axel Barca Helvetiae gestifteten massiven runden Stammtisch dauerhaft platzieren konnten und wo uns die zuvorkommenden Bediensteten überaus generös betreuen. Gäste aus SWR & Block sind jederzeit herzlichst willkommen; (Zeit: jeweils 17.30 – 20.00).

Da es gelegentlich wegen Feiertagen, die auf einen Donnerstag fallen oder auch aus anderen Gründen zu Terminverschiebungen kommen kann, empfiehlt es sich für interessierte Gäste, die nicht mit dem regelmässigen E-Mail-Verteiler des Vorsitzenden bedient werden, vorgängig eines ev. Besuches kurz anzufragen, entweder beim Vorsitzenden Manfred Walder Rhen! oder beim Burgunder Regionalvertreter Südschweiz Schmär.

Die beiden Höhepunkte des Jahres

Neben den regelmässigen Monatsstämmen finden traditionell zwei Ganztagesanlässe im Jahr statt: Im Sommer jeweils der sogenannte «Gebirgsstamm», ein kultureller und geselliger Ausflug in die weitere Umgebung der Südschweiz oder ins benachbarte Italien, sowie im Dezember ein gemütliches Weihnachtsessen mit vorausgehendem Frühschoppen in Bellinzona (dieses Jahr am 17.12.25).

Der diesjährige Gebirgsstamm steigt am 17. Juli und wird uns wieder einmal auf den «Pass der Pässe», den St. Gotthard, führen, wo uns der letzte Kdt der Gotthardfestung, Martin Immenhauser Rhen! unter- und oberirdische Highlights aus vergangenen Tagen näherbringen wird; SWR- & Block- Leute aus der Deutschschweiz sind dazu ebenfalls herzlich eingeladen. Ein detailliertes Programm folgt; allfällig Interessierte, die nicht mit dem regelmässigen E-Mail-Verteiler des Vorsitzenden bedient werden, können sich bei Manfred Walder Rhen! oder bei mir melden.

Mit Couleurgruss aus Südbünden!
Jürg Eitel v/o Schmär

Rubrik: Regionen

16. Dezember 2024 von netzmeister Beitrag kommentieren

Aus den Regionen (Dezember 2024)

Region Zürich

Kulinarische Zürcher Rundreise

Pünktlich zum Sommeranfang verlegten wir das monatliche Mittagessen Mitte Juni auf den Zürichsee. Wo neben Fischknusperli auch die neumodische Kreation «Tomatenpoesie auf goldener Kruste» serviert wurde. Ob das letztgenannte Menü den Weg auf die Speisekarte unseres Zürcher Stammlokals Weinstube 1923 findet, darf bezweifelt werden. Die Mehrzahl der Zürcher Burgunder wird dies vermutlich verkraften können, wurde doch bisher wenig überraschend an keinem der Mittagessen das Erweitern der Speisekarte gefordert.

Ende Juni trafen sich die Zürcher Burgunder abermals. Dieses Mal nicht auf dem See, sondern an der Goldküste am nordostschweizerischen Schwingfest in Meilen. Pünktlich zum Anschwingen wurde auch der erste Kafi fertig kredenzt. Obwohl die Berner Gästeschwinger früh aus der Entscheidung um den Schlussgang ausschieden, kam bei uns das Fachsimpeln über Siegermunis, Wyberhaken und Gammen nicht zu kurz. Und so wurden die fehlenden Punkte der Berner durch das eine oder andere Plättli sowie ausreichend Blumen ersetzt.

Im Oktober begab sich die Aktivitas in den Zoo Zürich, wo sich einige Altherren aus der (erweiterten) Region Zürich anschlossen. Nach einer Führung durch den Zoo begab sich die Burgunderschar in die Rheinfelder Bierhalle, wo anstelle der Sicht auf exotische Tiere in Gehegen gebratene Tiere auf dem Teller genossen werden konnten.

Apropos Tiere auf dem Teller: Im Oktober trafen wir uns zudem zur Wildtavolata. Zu Beginn des Abends gönnten wir uns einen kurzen Apéro in der Linde Oberstrass. Wie es der Zufall wollte, hatte die AKV Kyburger an diesem Abend Genossenschaftsversammlung des Kyburgerhauses. So wurde der geplante Apéro durch einige Freibiere ergänzt. Die so gesparten Franken konnten dann sogleich im alten Löwen in die Weinbegleitung des Wildessens investiert werden.

Wer sich den kulinarischen Höhenflügen in Zürich anschliessen möchte, darf sich gerne bei mir melden oder am Weihnachtskommers direkt auf mich zukommen.


Mit Burgundergruss
Daniel Schwab v/o Ritorno

Region Ostschweiz

In der kalten Jahreszeit, wenn es sich nicht aufdrängt in einem Gartenrestaurant zu sitzen, treffen sich die Orangeblöckler der Ostschweiz jeweils im Restaurant Papagei im Zentrum der Stadt St. Gallen zum monatlichen Stamm. Die ganze Liegenschaft gehört der Cerevisia St. Gallen AG, die von der AV Bodania und der SAKV Corona Sangallensis 1996, vor bald 30 Jahren, gegründet worden ist. Aktionär kann nur werden, wer einer der betreffenden Verbindungen oder zumindest dem Schweizerischen Studentenverein angehört. Nahezu der gesamte Block – bei dem Raurachern bin ich mir nicht ganz sicher – trifft sich mittlerweile hier zum monatlichen Regionalstamm und auch die Platzverbindungen frequentieren das Lokal regelmässig. Auch wenn der neue Wirt aus Peru stammt und man sich anfänglich etwas aneinander gewöhnen musste, ist das Papagei ein ausserordentliches Beispiel für eine gelungene gemütliche Studentenbeiz in der sich auch Nichtstudierende wohlfühlen.

Ich freue mich, wenn der Burgunder in Bern diesem Idealbild in naher Zukunft nacheifern kann.


Beste Festtagsgrüsse an euch alle!
Chretz

Rubrik: Regionen

16. Dezember 2024 von netzmeister Beitrag kommentieren

Eindrücke vom Eggerhorn


Dass die AKV Burgundia 1865 gegründet wurde, weiss jeder. Jeder zumindest dem es vergönnt war im tollsten Fuxenstall nördlich der Antarktis gesessen zu haben.

1995, 130 Jahre später, wurde ein neues Kreuz auf dem Eggerhorn unter dem Patronat der AKV Burgundia errichtet. Die Inschrift auf dem Querbalken des Kreuzes ist auch heute noch bestens zu lesen: Pro Deo et Patria B! 1865-1995.

Vor dem Kreuz steht ein Holzaltar, auf dem ebenfalls eine Inschrift zu finden ist: Eggerhorn Kreuzweihe 08.09.1996 Kardinal H. Schwery.

Seither folgten (fast) alle 2 Jahre eine Kreuzmesse auf dem Eggerhorn. Ein Gottesdienst fand dieses Jahr nicht statt. Davor wurde die Gipfelmesse jeweils von einem Kardinal, Bischof oder gar einem Papst gelesen. Letzterer war sogar mehr als einmal oben – nur reden wir hier von Hochwürden Paul Martone v/o Bapst.

Dieses Jahr waren sowohl Vitus der lokale Pfarrer von Ernen, Paul Martone v/o Bapst und auch der Bischof bereits verpflichtet, als ich sie vor 9 Monaten angefragt habe. Selbst Papst Franziskus hat leider abgesagt. So wurden ein paar tiefgreifende, besinnliche ja gar fantastische Worte vom Eggerhorn-X beim Gipfelkreuz vorgetragen.

Aber beginnen wir unten im Tal. Am Vortag trafen rund ein duzend Burgunder im Wallis ein. Ohne auf den kategorischen Aperitiv zu verzichten, wanderten wir über die Hängebrücke bei Fürgangen nach Ernen und durch den Wald hoch zur Chäserstatt, einer Alpe mit ein paar Walliserchalets und eben der Chäserstatt: Es ist die umgebaute Bergstation des alten Ernergalen-Seilbähnchens, dass das Skigebiet Ernergalen erschloss, welches es schon lange nicht mehr gibt. Heute ist es ein charmantes Berghotel mit hausinterner Bierbrauerei, feiner Küche und Wellnessangebot. Letzteres haben wir zugunsten ersterem verpasst, wie es ja auch nicht anders zu erwarten war.

Am Folgetag starten die Burgunder von der Chäserstatt ins Rappental bis Z Mübach und von dort aus hinauf auf den Gipfel des Eggerhorns – oder wer mit Kind oder Kater unterwegs war, dem Höhenweg auf der anderen Talseite folgend direkt zur Alpe Fried. Wie passend doch genau ein Burgunderlied über des Tales Grund erschallt, von den gegenüberliegenden Talseiten her im Widersang.

Beide Gruppen fanden sich letztlich auf der Alpe Fried ein. Der Weg vom Gipfelkreuz zur Alpe über die Nordflanke ist offiziell gesperrt, da der Weg durch das Wetter völlig ausgewaschen ist – aber die jungen Burgunder und Burgunderdame meisterten das unwegsame Gelände vortrefflich. Auf der Alpe Fried sponserte der Regionalverband den Aperitiv und die Gerstensuppe am offenen Feuer. Von der Alpe Fried bis nach Ernen war es noch ein ganzes Stück zu laufen – einfacher gings mit dem «360° openview» Berg-Taxi!

Rubrik: AHAH, Aktivitas, Regionen

1. September 2024 von netzmeister Beitrag kommentieren

Aus den Regionen (September 2024)

Von der Südfront

Sommeranlass der ennetbirgischen SWR / Block - Stammtisch – Corona

Alle Jahre wieder treffen sich am letzten Donnerstag des Monats Juli die unentwegten Mitglieder der südalpinen couleurstudentischen Diaspora zusammen mit einigen zugewandten Orten aus der Svizzera interna zum traditionellen Sommerausflug, einem Anlass, der ursprünglich vom einstigen Vorsitzenden Andrea «Joggi» Rauch Ut! et Rhen! als sogenannter «Gebirgsstamm» ins Leben gerufen worden war, der aber im Verlauf der Jahre immer mehr in flachere Regionen abgedriftet ist.

Ausflug ins südliche Misox

So war es auch diesmal: angesagt war ein Ausflug in den südlichsten Teil des Kantons Graubünden, die «Bassa Mesolcina», hart an der Grenze zum Kanton Tessin. Und für einmal wurde mit einer für Couleurstudenten eher unüblichen Reihenfolge gestartet: statt des obligaten Frühschoppen-Bieres wurde uns zum Einstieg ein köstlicher «Merlot Bianco della Mesolcina» kredenzt.

Weinprobe im Rebgut Niscioo

Diese ungewohnte «Stoff-Umkehr» hatte natürlich ihren Grund: die insgesamt 16 Teilnehmer aus verschiedenen traditionellen Verbindungen waren zu einem studentischen «Weinseminar» zu Gast im gediegenen Rebgut Niscioo in S. Vittore, das von dipl. Ing. Oenol. Ettore Müller gehegt und gepflegt wird, dem Sohn von Andreas Müller-Storni v/o Schliff Alemanniae Frbg. und seiner Gemahlin Paula v/o Primula, Reziae Frbg.; Schliff und Primula waren es denn auch, die uns eingeladen hatten und uns in ihrem Rustico unter einer traubenbehangenen Pergola herzlich empfingen und am mächtigen Granittisch frugal bewirteten.

Sohn Ettore Müller erzählte uns begleitend zu den Kostproben seiner Weine manch Interessantes über den Misoxer und Tessiner Rebbau von einst und jetzt: Wo früher meist bäuerliche Produzenten nebenbei zur übrigen Landwirtschaft Reben anbauten und deren Ertrag oft für den Eigenbedarf (für Mensch und Tier!) oder den lokalen Verkauf verwendeten, hat sich aufgrund der gestiegenen Qualitätsansprüche seitens der Käuferschaft in der letzten Dekade die professionelle Bewirtschaftung der verbliebenen Reblagen und der fachtechnisch begleitete Ausbau der Weine durchgesetzt, was deren Qualität deutlich angehoben hat. Dennoch bleiben die Produkte des Weinguts Niscioo in der Tradition verankert, was nicht zuletzt auch in der Beschriftung auf den Etiketten zum Ausdruck kommt, welche in einem herzhaften Misoxer Dialekt gehalten ist.

Auf den weissen folgte ein roter Merlot, dann eine rote Assemblage und als Krönung das Flaggschiff des Kellers, ein in Barrique ausgebauter Merlot aus besonders erlesenen Trauben. Dabei erläuterte uns Ettore den wesentlichen Unterschied zwischen einem echten Fass-Barrique und einem im hobelspänebespickten Stahltank-Schnellverfahren ausgebauten Wein, was unter einzelnen «Kennern» in der Runde kurz zu einer angeregten Diskussion führte.

Auf der Etikette des Merlot Barrique ist nebst dem obligaten Bündner Steinbock ein mittelalterlicher Wehrturm von S. Vittore abgebildet, den die Leute hier im Dialekt als «La Tòr» bezeichnen und der dem erlesenen Tropfen auch den Namen verlieh. Allerdings hatte man nicht mit den futterneidischen Franzosen gerechnet: prompt erhoben die Markenschützer eines ähnlich benannten berühmten Chateau-Weines aus dem Bordelais Einspruch, weshalb für künftige Jahrgänge eine Namensänderung erfolgen musste; die ganze Sache erinnert irgendwie an die Groteske um die kleine Waadtländer Gemeinde Champagne, die weiland den Namen ihres Weissweines wegen dessen Ähnlichkeit mit dem französischen Nobelgesöff ebenfalls ändern musste.

Die Moritat beim Grotto Frizzi

Den Wechsel zum Mittagessen ins nebenan liegende Grotto Frizzi leitete unser Vorsitzender
Manfred Walder Rhen! mit der Rekapitulation einer Moritat ein, die sich vor etwas mehr als zwan-
zig Jahren just vor diesem Grotto ereignet hatte und die er in seiner damaligen Stellung beim
Bündner Kantonsgericht im Detail mitbekommen hatte. In dramatischen Worten schilderte er uns,
wie man eines Morgens ein abgestelltes Auto vor dem Grotto vorfand, aus dem ein Fuss herausragte… Nachfolgende Untersuchungen ergaben, dass drei in Lugano tätige italienische Küchenburschen einen dubiosen Devisen- und Falschgeld-Händler in eine Falle gelockt und bestialisch abgestochen hatten. Das blutige Filetiermesser wurde anschliessend bei Arbedo in der Moesa, das mörderische Trio hingegen für mehr als eine Dekade in diversen Gefängissen versenkt. Mittlerweile sind jedoch alle drei wieder auf freiem Fuss und wir hatten uns im Vorfeld des Anlasses überlegt, ob wir nicht den einen oder andern von ihnen als Zeitzeugen und «Special Guest» hätten einladen sollen, haben aber dann wohlweislich darauf verzichtet…

Nach den feinen «assaggini» bei Schliff und Primula gabs nun am langen Steintisch des traditionellen Grottos «ossobuco con risotto», begleitet natürlich von Ettores Merlot im traditionellen «tazzin» und dies selbstverständlich in adäquaten Quanten.

Ausklang bei «Fuhrmannsbieren»

Postauto und Zug brachten die Corona wieder nach Bellinzona zurück, wo der schöne Tag im gediegenen Bahnhofbuffet beim Bier seinen Ausklang fand. Als wir fast alle uns dort am Tisch niedergelassen hatten, bestellte jemand «birra per tutti», was der diensthabende Cameriere in Anbetracht der wackeren Schar offensichtlich trinkfester Semester dahingehend interpretierte, dass er uns umgehend eine Runde «Grosse» auf den Tisch stellte. Dies wurde von unserm Vorsitzenden mit der Maxime quittiert: «Offiziere trinken keine Fuhrmannsbiere!» Für die folgenden Runden
wurden dann wie gewohnt die üblichen Stangen aufgetragen.

Es bleibt die Erinnerung an einen wunderschönen Tag im studentischen Kreise, verbunden mit einem ganz grossen Dank an unsere Gastgeber Schliff, Primula und Ettore!

Ihnen eine Perle ganz speziell!
Jürg Eitel v/o Schmär

Nachstehend für Interessierte die Koordinaten zur Website der Cantina Niscioo:
Merlot Niscioo – Vini e distillati autentici dalla Mesolcina

Region Ostschweiz

Aus dem gelobten Land: Aus der Region Ostschweiz

Nicht alle Orange-Blöckler haben das Privileg in der wunderschönen Ostschweiz leben zu dürfen. Schon der allenthalben gern gehörte Dialekt zeugt von einer klaren schnörkellosen Frische, welche die Region auch im Übrigen auszeichnet. Darüber hinaus haben Burgunder und Turicer jeden dritten Mittwoch im Monat die Gelegenheit, sich am gemeinsamen Stamm zu treffen; zum fröhlichen Philosophieren, Diskutieren, zum Verbessern der Welt (wir wüssten wie’s geht) oder einfach zum Sein.

Wo der Stamm jeweils stattfindet, ist unterschiedlich: Im Sommer eher in einem netten Gartenlokal, im Winter ist das der Cerevisia AG gehörende Restaurant Papagei der bevorzugte Treffpunkt. Oft sieht man dieselben vertrauten Gesichter des Vormonats, manchmal aber findet ein lange nicht gesehener Verbindungsbruder den Weg an den Stamm. Eine schöne Überraschung und Sinnbild für das Wesen einer «Lebens-Verbindung»: Man kann - auch nach Jahren - aber man muss nicht!

Rubrik: Regionen

20. Juni 2024 von netzmeister Beitrag kommentieren

Aus den Regionen (Juni 2024)

Region Aargau

32. Spargelessen Region AG BL BS

Wie alle Jahre fand auch dieses Jahr das Spargelessen der Aargauer Burgunder am Mittwoch vor Auffahrt statt.

Retuur hatte im Restaurant Ochsen in Lenzburg für uns reserviert und in verdankenswerter Weise alle Getränke offeriert. Den Apéro (Weisswein aus der Region) gab’s im tiefen Keller, wo es allerdings gerade für die älteren Semester etwas gar kühl war. Im Säli wurden wir mit einer nahrhaften Spargelcremesuppe wieder aufgewärmt und mit badischen Spargeln und einem feinen Tropfen Wein verwöhnt.

Nach anfänglich spärlichen Anmeldungen fanden sich schlussendlich doch 16 Personen zum gemütliche Spargelschmaus ein. Erfreulich ist, dass der Altersdurchschnitt gegenüber vergangener Jahre deutlich gesenkt werden konnte. Alte Freundschaften konnten erneuert werden (Zitat: «ich habe dich sicherlich 25 Jahre nicht mehr gesehen?») und neue Freunde (Zitat: was bist denn Du für einer?) gewonnen werden.

Nach bekannter Burgundermanier wurde über Politik und Gesellschaft intensiv diskutiert, aktuelles von der Familie mitgeteilt und natürlich alte Geschichten ausgegraben. Auch den Kantusprügel haben wir nicht vergebens mitgenommen…

Jedenfalls hat der Schreibende total vergessen, noch ein paar Fotos vom Anlass zu machen. Aber was soll’s? Wer nicht dabei war, hat’s eben verpasst, kann aber sicher sein, dass der Anlass im nächsten Jahr wieder stattfinden wird. Public hat seinen Namen als letzter auf das ominöse Band geschrieben und freut sich auf die Organisation im nächsten Jahr.

Fonsi Knüsel v/o Agrar

    Region Bern

    Die Bilanz ist durchzogen.

    Einerseits wird das „Altherrenessen“ zusammen mit Lilos Burgunder Damen geschätzt und sehr gut besucht. Zum letzten Essen kehrten wir am 25. April 2024 im Warteck in der Längasse ein. Das nächste Mal werden wir uns am 7. November 2024 in einem noch zu bestimmenden Lokal treffen.

    Andererseits ist der Besuch am monatlichen Stamm im Della Casa spärlich, jedenfalls in drei von vier Monaten. Ich appelliere an meine Berner Kompatrioten. Wenn jeder nur einmal im Jahr an den Stamm käme, so reichte es bereits Monat für Monat für einen gemütlichen, angeregten Viererstamm. Oder um den Gedanken aus einem Wirtschaftsklassiker aufzunehmen: „Die Gesellschaft macht es mir eben möglich, heute dies, morgen jenes zu tun, morgens zu jagen, nachmittags zu fischen, abends Viehzucht zu treiben, nach dem Essen zu kritisieren, wie ich gerade Lust habe, ohne je Jäger, Fischer, Hirt oder Kritiker zu werden.“

    Was die Autoren eigentlich sagen wollten: Zum Stammbesuch brauchst du keine Expertise und du hast auch Zeit und Möglichkeit dazu. Nutze die Chance.

    Maissen v/o Schluck

    Region Zentralschweiz

    Liebe innerschweizer Burgundergemeinde

    Als Innerschweizer Regionalvertreter habe ich in den letzten Jahren viele gemütliche Stämme organisieren dürfen. Es ist nun an der Zeit, einem jüngeren Semester den Platz zu überlassen. Aus zeitlichen und organisatorischen Gründen habe ich entschlossen, als RV Innerschweiz zurückzutreten. Der Chat läuft momentan noch weiter, bis sich ein Jungaltherr finden lässt, der die Charge erfolgreich weiterführen möchte. Ich bedanke mich bei allen fleissigen Stammbesuchern und hoffe, der Chat bleibt aktiv für alle Teilnehmer für Spontanstämme.

    Mit Burgundergruss
    Pro Deo et Patria!
    Signal

    Region Zürich

    Warten auf den Böögg

    Die Zürcher Behörden befinden sich anscheinend noch im Winterschlaf und verhinderten in reformscher Manier aufgrund eines lauen Lüftchens die Böög-Verbrennung am Sechseläuten-Montag. So konnte sich der Sommer verständlicherweise noch nicht einstellen und die Zürcher Burgunderschar überbrückte die regnerische Zeit am monatlichen Business Lunch. Hierzu treffen wir uns in der Regel jeden zweiten Donnerstag im Monat neu in der Weinstube 1923, welche durch eine zuvorkommende Gastwirtin, gutbürgerlicher Küche und zentraler Lage (Central, neben der Polybahn) besticht.

    In der Hoffnung, dass der Amtsschimmel nicht ein weiteres Mal wiehert, soll der Sommer nun bekanntlich im Juni eingeläutet werden. Wir tun am Donnerstag, 13. Juni dasselbe und begeben uns als Einstimmung auf die AH-GV fürs Mittagessen auf den Zürichsee. Sollte der Burgunderbrief rechtzeitig erscheinen, so sind hierzu weitere Burgunder und Gäste herzlich willkommen. (Ich danke in diesem Fall für die vorgängige Anmeldung.)

    Dies gilt selbstverständlich auch für die weiteren geplanten Anlässe. Es sind dies in den Sommermonaten:

    • Mi, 19. Juni, abends: EM-Spiel Schweiz – Schottland mit Grill und Bier, im Hause
    • Do, 11. Juli, mittags: BU! Business Lunch, Weinstube 1923
    • Di, 23. Juli, abends: Indianapolis Oerlikon, offene Rennbahn Oerlikon
    • Ende Juli/Anfang August, abends: Überlandstamm, Besenbeiz Erlenbach
    • Do, 8. August, mittags: BU! Business Lunch, Weinstube 1923

    Die genauen Daten, Details und kurzfristige Änderungen sind dem Kalender auf der Burgunderwebseite zu entnehmen.

    Nicht im Winterschlaf befanden sich in der (erweiterten) Region Zürich übrigens drei Burgunder. Philipp Ernst v/o Trieb schloss die Ausbildung zum Gemeindeschreiber ab. Raffael Knecht v/o xellig wechselte intern und wurde zum Deputy Head of Data Governance bei der Swisscom befördert. Flavio von Rickenbach v/o Demian hat eine neue Stelle als Fraud Analyst bei Digitec Galaxus angetreten. Wir gratulieren ihnen herzlich zu diesen Erfolgen und freuen uns, bei nächstmöglicher Gelegenheit mit ihnen anzustossen!

    Mit Burgundergruss
    Ritorno

    Rubrik: Regionen

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