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30. März 2026 von netzmeister Beitrag kommentieren

RIP Pferch (1933-2026)

 

Unser lieber AH Eugen Graf v/o Pferch ist am 27. März 2026 verstorben.

Die Aufbahrung im Krematorium Bern ist zugänglich bis am Mittwoch, 01.04.2026, um 20:00 Uhr.


  • RIP Pferch (1933-2026)

Rubrik: RIP

7. März 2026 von netzmeister Beitrag kommentieren

RIP Sattel (1936-2026)

 

Unser lieber AH Josef Bieri v/o Sattel ist am 27. Februar 2026 verstorben.

Der Abschiedsgottesdienst mit anschliessender Urnenbeisetzunge wird findet am 19. März 2026, 09:00 Uhr, in der Kirche St. Jakob in Cham statt.


  • RIP Sattel (1936-2026)

Nekrolog

Eine beeindruckend grosse Trauergemeinde nahm am Josefstag in der St. Jakobskirche in Cham Abschied vom Tierarzt Josef Bieri. Josef Bieri v/o Sattel ist am 27 Februar nach kurzem Spitalaufenthalt an den Folgen eines Schlaganfalls verstorben. Als erstes von neun Kindern war er am 21. August 1936 auf einem abgelegenen Kleinbauernbetrieb im Napfgebiet in der Gemeinde Escholzmatt zur Welt gekommen. Der tägliche Schulweg hinunter ins Dorf dauerte annähernd eine Stunde; bergab ging’s schneller, bergauf brauchte man dann etwas mehr Zeit.

Den Einstieg ins Gymnasium machte der begabte Schüler im Studienheim St. Klemens in Ebikon, die Matura dann 1958 bei den Benediktinern in Altdorf. Dort trat er der Mittelschulverbindung Rusana bei und erhielt den Vulgo Stiefel; ob sich dieser vom Schuhwerk ableitete, das ja dann zum späteren «Outfit» des angehenden Tierarztes gehören sollte, oder wohl eher vom Umgang mit einem entsprechend geformten Trinkgefäss herrührte, bleibt sein Geheimnis.

Im Wintersemester 1958/59 immatrikulierte er sich an der veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Bern und trat der Burgundia bei; sein Vulgo mutierte bei den Burgundern im Sinne
einer akademischen Höherstufung von «Stiefel» zu «Sattel».

Das Geld fürs Studium verdiente sich Sattel während der Semesterferien weitgehend selbst, zunächst als Arbeiter auf dem Bau, dann als Kontrolleur bei der Dampfschifffahrtsgesellschaft auf dem Vierwaldstättersee und später als Assistent in diversen Tierarztpraxen. Der Unterricht erfolgte damals noch im alten Tierspitalgebäude in der Inneren Enge. Die Zahl der Eingeschriebenen war mehr als überschaubar, Studentinnen der Tiermedizin im Gegensatz zu heute fast eine exotische Rarität.

So waren es denn vier Konsemester, die ihr Studium zusammen am 24. Februar 1964 mit dem Staatsexamen abschlossen. Diese Studienkollegen blieben einander fortan in einer lebenslangen Freundschaft verbunden; untereinander pflegten sie «ein fein Kollegium», zwar nicht zu dritt, wie es im schönen Lied besungen wird, wohl aber zu viert. Die legendäre «Viererbande» traf sich alljährlich zu einer meist mehrtägigen «Kulturreise», bei der Sattel noch im vergangenen Jahr mit dabei gewesen war.

Nach dem Studienabschluss verfasste Sattel seine 1966 erschienene Dissertation über ein Thema der Milchhygiene und konnte anschliessend als Assistent und Praxisvertreter an insgesamt 21 verschiedenen Orten, verteilt über die ganze Schweiz, berufliche Erfahrungen sammeln, darunter auch während zweier Winterhalbjahre in Birmensdorf, wo er seine spätere Gattin Trudi Wüst kennenlernte.

Im Juli 1967 übernahmen die beiden zusammen eine bereits bestehende Grosstierpraxis in Cham, heirateten dann im darauffolgenden Oktober und wurden in der Folge glückliche Eltern von je zwei Söhnen und Töchtern. Nach wenigen Jahren konnte die Familie in Hagendorn ihr eigenes wunderschönes Haus beziehen.

Die zahlreichen Assistentenstellen und Praxisvertretungen hatten Sattel zu einem versierten Nutztierpraktiker gemacht, der die anspruchsvolle Klientel der Zuger Braunviehzüchter auf ihren grossen Betrieben zur vollen Zufriedenheit bedienen konnte und der seinen Beruf mit grossem Engagement und auch mit Freude ausübte. Selbst hatte ich das Glück, dass ich 1974 nach meinem Staatsexamen während mehrerer Wochen als Praktikant bei ihm hospitieren durfte. Die dort gesammelten Erfahrungen, vor allem auch der Umgang mit den Tierhaltern, haben mir den anschliessenden Einstieg in meine erste Assistentenstelle wesentlich erleichtert. Mit seinem Entlebucher Dialekt, den er während all der Jahre nahezu unverfälscht beibehalten hatte, und seiner bedächtigen und ruhigen Art des Auftretens verband sich eine natürliche Autorität, die von den Bauern respektiert wurde, ohne dass es dazu vieler Worte bedurfte. Jede Art von Standesdünkel, wie ihn damals zum Teil ältere Kollegen noch pflegten, war ihm fremd.

Sein ruhiges und bedächtiges Wesen beeindruckte uns auch im Kreis der Burgundia: Sattel liebte die Geselligkeit, nahm, wenn immer möglich, an Verbindungsanlässen teil und besuchte auch regelmässig den regionalen StVer-Stamm. Er war eher der stille Geniesser, dem eine gediegene Corona mit ihren Anekdoten und mehr oder weniger geistreichen Voten mehr zusagte als der laute Komment- und Kommersbetrieb.

Diese Geselligkeit pflegte er auch ausserhalb des Couleurstudententums, so im Kreise der Waidmänner und Schützen, im Rotary Club Zug-Zugersee, zu dessen Gründungsmitgliedern er im Jahre 1986 gezählt hatte, und in der Offiziersgesellschaft, der er als einstiger Regiments-Pferdarzt im Majorsrang angehörte. Noch im Alter von 88 Jahren schoss er beim «Obligatorischen» mit der Pistole fünf Mal eine Zehn. Eine besondere Freude bereiteten ihm die Schwingfeste. Dem Schwingclub Cham-Ennetsee war er ein treues Mitglied; er reiste jeweils ganze zwei Tage an die grossen Schwingfeste.

Nach der Praxisaufgabe bezogen Trudi und Sattel eine schöne Wohnung in Cham, wo beide ihr wohlverdientes «otium cum dignitate» geniessen und sich an der quirligen Schar ihrer sechs Enkelkinder erfreuen durften. Nun hat Freund Hain angeklopft und ein reich erfülltes Tierarztleben hat sein Ende gefunden. Sit tibi terra levis!

Jürg Eitel v/o Schmär

    Rubrik: RIP

    29. Dezember 2025 von netzmeister Beitrag kommentieren

    RIP Tschiang (1936-2025)

     

    Unser lieber AH Urban Kaiser v/o Tschiang ist am 27. Dezember 2025 verstorben.

    Der Trauergottesdienst findet am Freitag, 2. Januar 2026, 14:30 Uhr, in der Collégiale von Romont statt.


    • RIP Tschiang (1936-2025)

    Nekrolog

    Tschiang liebte das Leben, seine Familie, das Verbindungsleben, den Wein, seine Pfeife, die Berge, den gepflegten Gesang und den Humor. Geboren wurde er im solothurnischen Biberist. Bemerkenswert bei Tschiangs Lebenslauf ist, dass er im Alter von drei Jahren bereits seinen Vater, Erhard Kaiser, verlor. Sein Vater verstarb im Aktivdienst zu Beginn des Zweiten Weltkrieges und hatte somit eine militärische Beerdigung. Im Alter von zehn Jahren musste Tschiang auch noch den Tod seiner Mutter verkraften.

    Seine Schwester Ursula, damals 21 Jahre, übernahm die Rolle der Mutter; Tschiang nannte sie seine zweite Mutter. Sie wurde stark unterstützt von der Schwester Annemarie; Tschiang nannte sie seine dritte Mutter.

    Seine Schwestern ermöglichten Tschiang den Zutritt zum Collège St. Michel in Freiburg, wo Tschiang im Internat seine Gymnasialzeit absolvierte. So lernte Tschiang schon sehr früh Eigenverantwortung und Selbstdisziplin. In den Wochenenden des Internats konnte er zu seiner vierten Herzensmutter Kläri gehen. Sie war die Frau seines Bruders Alois. Während der Gymnasialzeit trat er der ältesten Verbindung des Schw. StV bei, der GV Zähringia, bei welcher er fast zwanzig Jahre als AHP amtete.

    Als er im Herbst 1956 in die Burgundia eintrat, war Gmür v/o Stop Senior und erneuerte den Burgunderkomment. Tschiang war damals frisch eingetretener Fuchse und ist auch irgendwo im damaligen Burgunderkomment verewigt. Vermutlich trinkt der Fuchse Tschiang dem Senior Stop eine Blume zu. Nach Abschluss seines Studiums als lic. rer. pol. dissertierte er in der Musenstadt Bern 1967 zum Thema «Die Wirtschaftspolitik im Schweizerischen Bundesstaat».

    Bei den Burgundern war er später mehrere Jahre Präsident des Burgunderhauses. Als guter Ökonom arbeitete er lange bei Nestlé und dann viele Jahre in der Direktion der Condensateurs Fribourg SA als Finanzchef.

    Tschiang lernte seine Frau Elisabeth an einem Burgunderball kennen. Die Heirat folgte 1965. Und Tschiang betitelte seine Schwiegermutter als seine fünfte Mutter. Er baute in Belfaux mit seiner Frau Elisabeth ein Haus, wo er das Familienleben mit Elisabeth und seinen zwei Töchtern Chantal und Astrid genoss. Diese schenkten ihm Enkelkinder: Noah, Nicolas, Manon und Julia. Tschiang verehrte und liebte seine Elisabeth, die im Jahr 2005 viel zu früh verstarb. Das setzte Tschiang zu, aber er zeigte es nicht nach aussen.

    Einen weiteren Schicksalsschlag mussten Tschiang und insbesondere seine Tochter Chantal v/o Tschianna und sein Schwiegersohn Beat v/o Rasputin 18 Jahre später hinnehmen. Völlig unerwartet sackte ihr lebensfroher Sohn Nicolas in der Grenadiers-RS bei einem 2,5-Kilometer-Eilmarsch zusammen. Wieder ein Begräbnis mit militärischen Ehren. Tschiang fand den Halt im Leben im Glauben, in der Familie und im Freundeskreis des Couleurstudententums.

    Bei den Burgundern lernte er seinen grossen Couleurfreund Georges Bärtschi v/o Schrube kennen. Als Schrube AHP der Alemannia war, wurde Tschiang 1975 am 80-jährigen Jubiläum als Ehrenphilister in die Alemannia aufgenommen. Wen wundert’s?

    Am Stammtisch im Touring entstand auch im Jahr 1979 die Idee unter den drei Freunden Bärtschi v/o Schrube, Rohr v/o Pfiff und Kaiser v/o Tschiang, das Zentralfest in Sion zu Fuss anzumarschieren. Im Jahr 1986 gründete Schrube in Kippel, im Lötschental, den Orden der Wandernieren. Schrube war Ordensstifter und er setzte seine Freunde Rohr v/o Pfiff als «navigator maximus» (Oberseich) und Tschiang als «urethra» (Seichleiter) ein. Die von Ordensstifter Schrube verfassten Ordensregeln haben heute noch Bestand.

    Zwei Punkte stechen bei den Ordensregeln speziell hervor: die Zwecklosigkeit und die Willkür der Ordensleitung. Schrube erkannte den hohen Wert der Zwecklosigkeit, weshalb er sie als heilig betitelte. So führte Tschiang, im Militär Oberleutnant der Infanterietruppen, die Wandernieren während 35 Jahren an die Zentralfeste des Schw. StV. Er übergab das Amt des Seichleiters 2014 an Diskus, der es dann 2019 an Agrar als zweiten Nachfolger von Tschiang übergab.

    Ein weiteres Markenzeichen von Tschiang war sein zerdrückter Burgunder-Biedermeier. Ich kenne Tschiang nur mit diesem Mutz inkl. Pfeife. Tschiang brauchte wenig Schlaf, selten mehr als drei bis vier Stunden. Auch Napoleon hatte dieses Syndrom. In der Nacht las er viel. Bei den zahlreichen Lektüren erweiterte Tschiang seinen Horizont.

    Die letzten drei Jahre lebte Tschiang in Romont, in der Nähe seiner Tochter Astrid. Er durfte die letzten Weihnachten noch im Kreise seiner Lieben erleben. Nun ist die Stimme von Tschiang verstummt. Eine ausserordentliche Persönlichkeit, gepaart mit einer wohltuenden Bescheidenheit, integer, religiös, aufrecht, sympathisch und mit einer menschlichen Kompetenz, die ihresgleichen sucht, hat den «ewigen Ordensmarsch» angetreten. Nun ist er bei seiner geliebten Elisabeth. Lieber Tschiang, Danke, dass wir Dich erleben durften.

    Erich Schibli v/o Diskus, VCP

    Rubrik: RIP

    12. August 2025 von netzmeister Beitrag kommentieren

    RIP Ritt (1925-2025)

     

    Unser lieber AH Pierre-Marie Halter v/o Ritt ist am 8. August 2025 verstorben.

    Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, 19. August 2025, um 14 Uhr in der katholischen Kirche Bruder Klaus in Bern statt. Die Urnenbeisetzung ist im engsten Familienkreis.


    • RIP Ritt (1925-2025)

    Nekrolog

    Wir nehmen Abschied von Pierre-Marie Halter v/o Ritt, von einer einzigartig hervorragenden Persönlichkeit, die unsere Gemeinschaft während Jahrzehnten führend mitgestaltete und für Generationen von Alemannen und StVern als Vorbild wirkte.

    Pierre-Marie Halter verbrachte seine Jugendjahre im Wallis, absolvierte im Kollegium Spiritus Sanctus in Brig die Matura, studierte an der Universität Fribourg die Rechtswissenschaften, wurde Instruktionsoffizier der Schweizer Armee, realisierte die militärische Laufbahn zum Oberstdivisionär und befehligte 1978 bis 1985 die Grenzdivision 5 (ab 1981 Felddivision 5) mit rund 15 000 Wehrpflichtigen. Er war verheiratet mit der Freiburgerin Marguerite Leibzig (Guiguite). Sie hatten drei Kinder: Marie-Christine, Patricia und Jean-Marc.

    Es war für Pierre-Marie selbstverständlich, dass er in Fribourg in die Alemannia eintreten würde. Erstens hatte seine Familie schon einen sehr guten Kontakt zur Alemannia, denn ein Onkel und zwei Cousins waren bereits Alemannen. Zweitens war für ihn klar, dass, wer als Brigenser nach Fribourg studieren ging, Alemanne wurde. So fuhr er an einem Dienstagnachmittag im Jahre 1947 nach Fribourg und ging schnurstracks zum damaligen Stamm der Alemannia im Hotel Suisse und meldete dort seinen Wunsch an, Alemanne zu werden. Erst anschliessend ging er zur Universität, um sich als Student einzuschreiben. Ritt war ein leidenschaftlicher Reiter, ein Hobby, das er bis zu seinem 63. Lebensjahr pflegte, weshalb ihn die Alemannen «Ritt» tauften.

    Er war als Aktiver ein sehr engagierter Alemanne – im Sommersemester 1949 Senior und im Wintersemester 1949/50 Fuchsmajor. An der Uni amtete er mehrere Jahre als Sportpräsident. Während seiner alemannischen Aktivzeit lernte er seine spätere Gattin Guiguite an einem Alemannen-Tanzkurs kennen. Die wohl intensivste alemannische Zeit erlebte Ritt 1965 bis 1973 als AHP der Alemannia. Er war den Aktiven gegenüber ein grosszügiger Partner. Mit persönlichen Gesprächen in seinem unverdorbenen Walliser Dialekt gewann er das Vertrauen der Jungen.

    Höhepunkt war das 75. Jubiläum der Alemannia 1970. Der Geschichtsschreiber erwähnt: «Noch selten war so viel Prominenz, Geist, Freude und Vitalität unter der gleichen Fahne besammelt, wie an diesem Wochenende.» AHP Halter v/o Ritt konnte Bundesrat Ludwig von Moos sowie einige Stände- und Nationalräte begrüssen.

    Ritts berufliche Erfahrungen prägten die Führung der Alt-Alemannia. Er verfolgte seine Anliegen mit Beharrlichkeit und viel menschlicher Wärme. Das Augustinus-Zitat «Halte Ordnung und die Ordnung wird dich halten» war seine Leitlinie. Ritt setzte sich während seiner Aktivzeit in Fribourg stark für die Anliegen des Schw. StV ein. Am Zentralfest 1950 in Sursee wurde er zum VCP gewählt.

    Er pflegte den Kontakt zur Basis, marschierte auch dreimal mit den Wandernieren an die Zentralfeste. Von 1987 bis 1992 war er Präsident des Altherrenbundes. Als Vorsitzender des Jubiläumskomitees «150 Jahre Schw. StV» im Jahr 1991 durfte er den Festkalender bestimmen und begleiten. In der Feierstunde an der «Wiege des StV» beim Haus des Gründungsvaters Karl Styger erinnerte AHB-Präsident Ritt mit eindringlichen Worten an die Verpflichtungen des StV in Staat und Kirche.

    Anknüpfend an die Vereinsdevise «virtus, sciencia, amititia», rief er auf zur Pflege echter Lebensgemeinschaft von Jungen und Alten: «Der Studentenverein wird so lange leben, und die einzelnen Verbindungen werden so lange in ihm lebendig bleiben, wie christliche Studenten in seinen Reihen ihre geistige wahre Heimat finden.»

    Er schloss mit dem Appell: «150 Jahre sind nicht genug, liebe Freunde. Wir wollen den Riesenkampf auch heute wagen.» Diese eindringlichen Sätze von Ritt haben auch heute noch ihre Geltung. Sein grosses Anliegen war die Publikation der StV-Geschichte 1841–1991. Er unterstützte aCP Univ. Prof. Urs Altermatt v/o Solo, der 1993 das mehrsprachige Werk herausgeben konnte. 1990 nahm die AKV Burgundia Ritt als Ehrenphilister in ihre Reihen auf.

    Die führungsmässige Kompetenz von Ritt war in breiten Kreisen sehr gefragt. Er war Mitglied verschiedener Kommissionen der CVP. Ritt wurde als militärischer Kommandant, als Führungskraft in der Alemannia und im StV auf allen Stufen geachtet und geschätzt. Die Förderung der christlichen Werte war ihm ein zentrales Anliegen. Er engagierte sich auch für die Unterstützung der Christen im Heiligen Land und wurde 1967 in den päpstlichen Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem aufgenommen.

    Dieser Orden unterstützt die Christen im Heiligen Land materiell und ideell. Ritt war 1986 Mitgründer der Komturei Bern – 8 der 15 Gründungsmitglieder waren StVer. Selber amtete er 14 Jahre als deren Präsident. Ein besonderes Anliegen war für Ritt die Ökumene. Für ihn waren Christen, ob katholisch oder reformiert, Christen. So half er während vieler Jahre mit, in der Altersresidenz Egghölzli ökumenische Andachten zu gestalten. Seine offene Art, auf Mitmenschen zuzugehen, machte ihn auch im hohen Alter sehr beliebt.

    Lieber Ritt, du warst für uns ein grosses Vorbild, ein Leader mit Weitblick, ein einfühlsamer Freund. Du hast für die Alemannia und für den Schw. StV während Jahrzehnten Grosses geleistet. Dafür danken wir dir von ganzem Herzen.

    Hans Troller v/o Splitter

    Rubrik: RIP

    1. Februar 2025 von netzmeister Beitrag kommentieren

    RIP Stemm (1933-2025)

     

    Unser lieber AH Bernhard Volken v/o Stemm ist am 6. Januar 2025 verstorben.

    Der Beerdigungsgottesdienst fand am 11. Januar 2025 in der Pfarrkirche von Fiesch statt.


    • RIP Stemm (1933-2025)

    Rubrik: RIP

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