So wie der Wein mit der Saison lebt, so lebt auch die Burgundia mit dem Semester. Nun sprechen wir hier aber nicht von einem beliebigen Wein, sondern vom Pinot noir, auch bekannt als Blauburgunder, dem König der Rotweine. Eine bessere Beschreibung eines «Burgunders» lässt sich wohl kaum finden!
Wie mit dem Wein, geht es auch in der Burgundia auf und ab. Bis vor wenigen Semestern war der Himmel leider dunkel, und die Ausbeute betrug nur 3 Füchse. Seit letztem Semester schien jedoch wieder die Sonne und nun hat der Stall rekordverdächtige 8 Füchse.
Dazu fanden im letzten Jahr zwei Burschen aus dem Üechtland den Weg in die Bärenstadt und wir durften Ruckstuhl v/o Gmögig von den Neuromanen und Lanz v/o Ritter von den Alemannen in unser stolzes Korps aufnehmen. Auch fand Steiger v/o Obelix den Weg vom Stall in den Burschensalon.
Im Fuchsenstall konnten wir Betschard v/o Delikt, Tobler v/o Prophet, Hasler v/o Monarch, Pels v/o Format und Frey v/o Dekan willkommen heissen.
Jedoch bedarf es für guten Wein nicht nur viele Trauben, umso wichtiger ist die Pflege und die Qualität. So möchte die Burgundia auch in Zukunft, trotz der neuen Grösse, ihrer Qualität treu bleiben und sich nicht verwässern lassen, hat sich die Burgundia doch stets durch eine zwar kleine, jedoch gut gepflegte Aktivitas definiert.
So startete das neue Komitee frohen Mutes und in der Hoffnung auf weiteren Sonnenschein unter Nussbaumer v/o Paroli das 305. Farbensemester!
Wie alle Jahre wieder, fand in diesem Semester die bereits traditionelle Dreifarbenkneipe mit den Staufern und der Berchtoldia statt. Darüber seiner hinaus wollten wir dieses Semester auch einen aktiveren Umgang mit den anderen Platzverbindungen pflegen und organisierten die erste Dreifarbenkneipe der Geschichte mit den Berner Singstudenten und unseren ehemaligen Gegenspielern der Zofingia Bern. Dieser Anlass war ein ganzer Erfolg und endlich durften die anderen nach dem einzig wahren Komment kneipen.
Wir freuen uns sehr auf unseren Schlusskommers bei der lieben Patenverbindung in
Solothurn, der Palatia Solodorensis, und auf das Zentralfest in Rheinfelden beim «Feldschlösschen».
«Bestaubt sind unsere Bücher,
der Bierkrug macht uns klüger.
Das Bier schafft uns Genuss,
die Bücher nur Verdruss!»
(Zitat Johann Wolfgang von Goethe)
In diesem Sinne wünschen wir allen noch ein
erfolgreiches Semester und viel Spass beim Bücherentstauben!
Leonard Steiger v/o Obelix
