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Beitragsarchiv: 2021

8. Dezember 2021 von netzmeister Beitrag kommentieren

RIP Pinsel (1930-2021)

Am 21. November 2021 ist unser lieber Altherr Hardy Landolt v/o Pinsel verstorben.

Die Beisetzung fand im engeren Familien- und Verwandtenkreis statt.


  • RIP Pinsel (1930-2021)

Rubrik: RIP

1. Dezember 2021 von netzmeister Beitrag kommentieren

Aus den Regionen (Dezember 2021)

Region Zentralschweiz

Das kurze Herbstsemester ist passé und wir sind schon wieder beim Briefbericht….

Der Innerschweizer Stamm lebt nach wie vor. Im September durften wir unseren Damenanlass endlich wieder durchführen. Dieses Jahr trafen wir und mit den Burgunderdamen auf dem Schiffrestaurant Willhelm Tell. Käpt'n Räber, seines Zeichens Chef der Schiffbrigade zauberte ein leckeres Wild-Menu auf den Tisch. Bei einer Kanne Wein genossen wir einen herrlichen Abend im Kreise der Burgunder Damen. Die Fotos sprechen für sich… ein jeder, der nicht dabei ist, klemme sich in den Allerwertesten, um beim nächsten Anlass dabei zu sein! Mir ist als sei die Innerschweizer Schar viel grösser.

Das Stammleben überbordet nicht, reicht jeweils ein Durchschnittstisch im Lapin, um etwas kleines zu essen und zu trinken. Die Stammanzeigen können spontan eingehen, da bald nicht mehr Gewissheit herrscht was läuft … man warte auf die Abstimmung…. Wer Angst vor der Nadel hat – selber schuld – der Stammbetrieb läuft weiter! Wir fangen nichts mehr Neues an im Coronazeitalter und unterstützen Safran unseren Beizer im Lapin. Mit Absicht haben wir keine Bilder vom Stamm im Lapin – kommt nach Luzern und besucht ihn.

Der Burgunderchat lebe hoch – spontane Stämme sind immer hocherfreut.

Mit Burgundergruss aus Luzern!
Beat Scherrer v/o Signal

 
Bericht der Wandernieren
 
Über Berg und Tal zum Grossen Mythen und an die Corona-GV nach Einsiedeln -- Einlaufen
 
Es begann gemütlich mit einem feinen Fischessen im Restaurant Cantina Apertura an den Gestaden des Urnersees bei Flüelen. Und auch der Trosswagen, von Chriso gesponsort sowie sorgsam und zuverlässig gefahren, stand für den Gepäcktransport bereit.
Aber oha, die Wandernierenfahrt unter der tadellosen Leitung von Seichleiter Agrar mit der Assistenz von Blase Turbo sollte noch happige Überraschungen bereithalten. In zwei Taxis von Sepp Gisler überwanden wir die ersten Höhen bis Käppeliberg. Dann gings zum ersten Mal steil nach oben «ins Gebirge».
 
Schon am ersten Tag brach beim Berichterstatter die rechte Bergschuhsohle. Wie sollte es nun weitergehen. Aber Hilfe war Nahe. Der militärisch geschulte und deshalb bestens ausgerüstete Oberseich Diskus holte aus seinem Rucksack einen brauchbaren Ersatzschuh, der für den Geschädigten nur eine halbe Nummer zu klein war, sodass vor allem beim «Nidsigehen» seine Zehen in arge Mitleidenschaft gezogen wurden, was noch lange an deren schwarzer Farbe zu sehen war. Glücklich wurde gegen Abend Muotathal erreicht, wo in der Husky-Lodge das Nachtlager bereitstand. Ein Gast, offensichtlich auch ehemaliger Corpsstudent erfreute sich an unserem Ordenslied «Wohlauf, die Luft geht frisch und rein …» von J. V. von Scheffel.
 
Verschiedene kleine Häuschen bildeten die Unterkunft. Sie waren teils mit einem zweistöckigem 4er-Bettgestell ausgerüstet. Nach nicht bestätigten Meldungen sollen sich einzelne Wandernieren des Nachts beim Aufsuchen der Toilette vom oberen Bett zu Boden gestürzt sein. Doch medizinische Hilfe war schnell vor Ort. Gewisse Laute in der Nacht liessen es offen, ob sie von nach Atem ringenden Wandernieren oder vom Gebell brunftiger Huskys stammten. Wie auch immer … für Un-Ruhe war gesorgt.
 
Auf zum Grossen Mythen
 
Nach dem reichhaltigen, stärkenden Morgenessen trennten sich die Wege bei den Wandernieren. Die jungen Bergböcklein eilten flink nach Illgau zum Bähnlein, das sie in die Höhe hievte. Mit fliegenden Standarten erklommen sie in Windeseile den Grossen Mythen.
 
Die anderen, gemütlichen Wanderer liessen sich Zeit. Im Gasthaus Oberberg holten sie sich bei einem reichhaltigen kalten Plättli Schwung für den Aufstieg zur Holzegg. Die gesammelten Überreste des «Plättli» reichten dem Berichterstatter noch tagelang als nährende Zwischenverpflegung.
 
Himmlische Unterstützung
 
Was wäre ein Veit ohne Gottesdienst? In der Bergkapelle, dem Hl. Niklaus von Flüe gewidmet, zelebrierte Pater Alois Kurmann die hl. Messe, während der auch aller bereits verstorbenen Wandernieren gedacht wurde. Die Liste, von Oberseich Diskus vorgelesen, wird immer länger … In seiner Predigt brachte Pater Alois medizinische Aspekte der Wandernieren zur Sprache und zitierte, dass man früher versuchte, «die Niere manuell durch Druck von aussen in ihre natürliche Lage zu schieben. Anschliessend wurde das Abdomen bandagiert oder in ein Korsett geschnürt …» Als Kontrapunkt verwies er auf die Stelle im Kolosserbrief: «Vor allem aber liebt einander, denn die Liebe ist das Band, das alles zusammenhält.» Sie sei kein Korsett, das einengt, sondern vereinige, schaffe und schenke Gemeinschaft, die auch zum Singen befähige. Und so sangen wir denn wohlklingend und mehrstimmig «Den Riesenkampf mit dieser Zeit zu wagen …»
Capitulum de ordine renum migrantium
 
So spirituell gestärkt fuhren wir mit dem Bähnli ins Brunni. Nach dem feinen Nachtessen startete das Ordenskapitel, auch als bunter Abend bezeichnet, rassig durchgestropht von Oberseich Diskus. Nach einem historischen Rückblick auf Sinn und Zweck und Entstehung der Wandernieren lobhudelte und massregelte er nach freiem Ermessen einige Wandernieren für ihr Verhalten während der Wanderung. Die entsprechenden Namen können aus Datenschutzgründen leider nicht veröffentlicht werden.
 
Auch der ehemalige Seichleiter Tschiang und der ehemalige Oberseich Capo erwiesen uns die Ehre. Sogar Ordensstifter Schrube war am Ordenskapitel anwesend, zum letzten Mal vor seinem Ableben am 10. Oktober. Bruno Frick v/o Wodka, OK-Präsident des Zentralfestes Einsiedeln, brachte uns zum Geschenk druckfrische Zentralfest-Grusskarten. In seiner Ansprache erinnerte er an den Einsiedler Paracelsus mit seinen hilfreichen Empfehlungen für gesunde Nieren. Er soll die Ärzte seiner Zeit als «Seichseher» bezeichnet haben.
 
In Einsiedeln heil angekommen
 
Die letzte Etappe führte vom Brunni auf abenteuerlichen Wegen nach Einsiedeln. Im Brunni gab zur Überraschung der Aktiven kein Bier zum Zmorge; ‚so nahe am Kloster Einsiedeln wird erst ab 11.00 Alkohol ausgeschenkt!‘ So gab es halt erst zum Znüni auf der Furggelen Stoff. Zur Mittagrast bei der Stockhütte mit Verpflegung aus dem Rucksack versorgte uns Christian Lienert v/o Mupf mit frischem Bier und anderen Getränken.
 
Ein schräg abfallender steiler Wiesenweg, von Kühen fleissig zerstampft, bildete für den eifrig recherchierenden Reporter ein letztes Hindernis vor dem Erreichen des Muttergottes-Wallfahrtsortes. Sorgsam wurde er von Agrar über alle schwierigen Stellen gelotst und erreichte so heil und gesund wieder sicheren Boden. Unnötigerweise erreichte uns eingangs Einsiedeln noch ein kleiner Regen-Erguss. Beim Gnadenbrunnen vor der Wallfahrtskirche wurden wir gebührend vom OK des Zentralfestes empfangen, wonach der coronabedingt abgeänderte Veit-Spruch erklang: «Veit 21 ex! Zentralfest inciperit in proximam diem!» Für die Wandernieren begann die Festlichkeit sodann im Klostergarten mit mönchisch reichhaltigem Trunk und Kollatz.
Liste der frommen Pilger und Mythenbezwinger
 
Agrar, Capo, Chriso, Diogenes, Diskus, Erguss, Flum, Geminus, Kaaba, Kaliber, Kredenz, Legdi, Limit, Mandel, Obelix, Phag, Public, Riss, Schrube, Sittich, Splitter, Tschiang, Turbo
 
Der Bericht wurde verfasst von Claus Perrig v/o Erguss

Rubrik: Regionen

17. Oktober 2021 von netzmeister Beitrag kommentieren

RIP Guisan (1938-2021)

Am 13. Oktober 2021 ist unser lieber Altherr René M. Heiri v/o Guisan verstorben.

Die Abdankungsfeier findet am 27. Oktober 2021, 14h, in der Kirche St. Josef in Köniz statt. Der Ort des Trauerkommers wird vor Ort bekanntgegeben.


  • RIP Guisan (1938-2021)

Lebenslauf von René Heiri v/o Guisan

Guisan wurde am 21. Juni 1939 in Solothurn geboren. Seine Eltern führten ein kleines Uhrengeschäft mitten in der Altstadt von Solothurn. Er hatte einen sieben Jahre älteren Bruder und bekam noch eine sieben Jahre jüngere Schwester. So waren die hohen und engen Gassen der schönen Altstadt Solothurn das Umfeld seiner Jugendzeit.

Er besuchte die Primar- und Bezirksschule in Solothurn und auf eigenen Wunsch anschliessend das Wirtschaftsgymnasium in Schwyz, das er mit Matura abschloss. Er war in einer Klasse mit Wengi v/o Gäll, die recht viel Opposition machte und von Lehrern als blasierte Bande bezeichnet wurde. Sie nannten sich darauf BLASIRIA und trafen sich unter diesem Namen bis heute alle Jahre. Nach der Matur studierte Guisan Betriebswirtschaft an der Universität Bern. Er trat 1957 in die Burgundia ein und betätigte sich unter anderem unter dem Präsidium von Schrube als sehr markanter Fuxmajor. Guisan blieb ein treuer Burgunder und fehlte wohl an keinem hochoffiziellen Anlass, ohne er hätte sich begründet entschuldigt.

Nach dem Studium arbeitete Guisan bei IBM in Bern und blieb Zeit seines Lebens IMB-er. Es war damals die Zeit des Beginnes der elektronischen Datenverarbeitung und Guisan gehörte bei IBM zu den Pionieren. Er lebte in Bern, Basel und Zürich, aber auch zwei Jahre in den USA und fünf Jahre in Frankreich.

Er lernte im Frühjahr 1957 die damals 16-jährige Ines kennen und ausser am Stamm und an der Uni sah man die Beiden nur gemeinsam. Sie heirateten 1965 und bekamen zwei Töchter und einen Sohn und blieben über 50 Jahre zusammen. Für Guisan war seine Familie das Ein und Alles.

Leider hatte Guisan öfters gesundheitliche Probleme und im Alter von 52 Jahren den ersten Herzinfarkt. Er folgte dem Rat seiner Ärzte und liess sich im Alter von 55 Jahren vorzeitig pensionieren. Die IBM offerierte damals ihren Mitarbeitern, sich bei sehr günstigen Konditionen mit 55 Jahren pensionieren zu lassen. Guisan nutzte die Gelegenheit, verliess die IBM und machte sich selbstständig. Sein bei IBM erworbenes Wissen fand eine starke Nachfrage und Guisan konnte seine Belastung seinem aktuellen Gesundheitszustand anpassen.

Guisan hatte die Fähigkeit sich in seine Mitmenschen einzudenken und ihre aktuelle Gemütsverfassung zu erahnen oder zu erkennen. Er bekam so viele stille oder formulierte Bitte um Hilfe, denen er nur selten nicht entsprechen wollte. Guisan war ein sehr lieber Mensch und seine Frau, seine Familie und seine Freunde vermissen ihn sehr.

Gehalten und zur Verfügung gestellt von Markus Gerspacher v/o Schramm

Rubrik: RIP

12. Oktober 2021 von netzmeister Beitrag kommentieren

RIP Schrube (1935-2021)

 

Unser lieber AH Georges Bärtschi v/o Schrube ist am 10. Oktober 2021 verstorben.

Die Abdankungsfeier findet am Donnerstag, 14. Oktober 2021, 14:30 Uhr, in der Kirche St. Peter in Freiburg statt.


  • RIP Schrube (1935-2021)

 

Gedenkansprache anlässlich des Trauer-Salamanders vom 14. Oktober 2021 in Freiburg.

Schrube tot! Kaum je hat uns eine Hiobsbotschaft einen schmerzlicheren Stich ins Herz versetzt als diese jähe Todesnachricht. Gewiss hatten wir schon seit geraumer Zeit um seinen rasch degradierenden Allgemeinzustand gewusst, der ihm seit dem Dezember 2017 ergangenen Hinschied seiner geliebten Gemahlin Mady (geborenen Cosandey) immer mehr zu schaffen gemacht hatte. Er hatte sie zuvor aufopfernd und liebevoll während ihrer Krankheitsjahre betreut und gepflegt, und der Wegfall dieser Lebensaufgabe hatte ihn sichtlich aus der Bahn geworfen. Nun ist er mit seiner Jugendliebe aus den goldenen Studentenjahren in einer besseren Welt wieder vereint.
 
Mir selber war das Privileg vergönnt, seit meiner Fuchsenbeichte im Oktober 1958, die er mir als Mitglied des Beichtkomitees im damaligen Hotel Suisse abgenommen hatte, zu seinem engeren Freundeskreis zu zählen, eine Freundschaft, die sich durch meine Aufnahme in den von ihm gestifteten Orden der Wandernieren und später durch die dreijährige Vorarbeit für das Nostradamus-Festspiel zum hundertjährigen Jubiläum der Alemannia enorm vertiefte. Dieses rauschende Säkularfest hat er als OK- Präsident magistral in Szene gesetzt.
 
Schrube war mir gegenüber auch immer für eine Überraschung gut; so etwa, als er während meines Pilgermarsches nach Santiago de Compostela in einem südfranzösischen Lokal ein “Dîner gastronomique“ für meine Begleiterinnen und für mich geordert hatte, oder als er mir – erst vor wenigen Monaten – die Sprüche zustellte, die das Taufkomitee bei meiner Fuchsentaufe in der Tête - Noire über meine Wenigkeit zum Besten gegeben hatte.
 
So habe ich denn am 75. Geburtstag des Verblichenen am 8. Juni 2010 im Gasthaus Rössli in Alpnach-Dorf eine Laudatio auf ihn gehalten. Wir feierten diesen Anlass quasi in Sichtweite zum damaligen Sarner Benediktiner – Internat, wo er zusammen mit dem kürzlich verstorbenen Josef Brunner v/o Seven und dem unvergesslichen Peter Weber v/o Spalt aus seinem Nachbardorf Schönenwerd – beides Apotheker von Beruf – die humanistische Ausbildung erhalten hatte. Dort haben ihm die Söhne des hl. Benedikt ob einiger zweifelhafter Vorbilder nicht zuletzt auch obwaldnerischer Provenienz mit pastoraler Besorgnis dringend angeraten, doch auch ja nicht der Säuferverbindung Alemannia beizutreten. Zu unserem grossen Glück hat sich Schrube souverän über diese geistliche Frostwarnung hinweggesetzt, und hat somit im WS 1955/56 den Grundstein zu einer beispiellosen alemannischen Erfolgskarriere gelegt. Diese führte ihn zunächst zu den Chargen des Conseniors und Fuxmajors, dann zum Vizepräsidium beim 75 Jahr-Jubiläum der Verbindung, sodann zum Altherren-
präsidium, das er während vollen dreizehn Jahren – 1973 bis 1986 – mit Auszeichnung ausübte, und schliesslich zum besagten OK –Präsidium bei unserer Zentenarfeier. Zwischendurch war der Dulliker nach dem 2. Prope – diesmal ohne klerikale Bedenken – der Burgundia beigetreten, wo er es zum Fuxmajor und zum Senior gebracht hatte. Dort lernte er auch unsern Ehrenphilister Urban Kaiser v/o Tschiang kennen und schätzen, der mit ihm zusammen fast 40 Jahre lang die alljährlichen Märsche der Wandernieren an die GV des Schw.St.V. rekognoszierte und organisierte, und der ihn während seiner Leidenszeit auf’s engste begleiten sollte. Schrube’s nächtlichen Streifzüge durch die Bundesstadt haben wohl auch dazu beigetragen, dass er seine Zahnarztpraxis im Schatten des Berner Zytturms und nicht in der heimischen Saanestadt eröffnete, wo er das odontologische Métier lieber seinem Herzensbruder Stieger v/o Welle selig überliess. Ja, was hatte doch dieser „Pontifex minimus“, wie er sich selbst zu titulieren pflegte, doch alles auf der Platte, wenn es darum ging, irgendwelche rot-weiss-grünen Solemnitäten abzufeiern, angefangen von der Ehrung zittergreisiger Veteranen über die Promotion eines «Brünzlers» zum «Seicher» bei den Wandernieren bis zu den OK’s dreier Freiburger Zentralfeste, wovon er das letzte, im Jahre 2003 extra muros abgehalten, höchstpersönlich als OK-Präsident veranstaltete.
 
In meiner bereits erwähnten Lobrede auf Schrube habe ich damals in Anlehnung an die lauretanische Litanei folgende Besonderheiten des Geehrten hervorgehoben:
  • Du grosser Manitu und klassisches Alpha-Tier der Alemannia
  • Du edler Stifter des Ordens der Wandernieren
  • Du genialer Verfasser der Ordensregel der heiligen.Zwecklosigkeit
  • Du säkularer AHP der Alemannia
  • Du gewiefter Ideenbrünzler zur Durchführung von Festivitäten
  • Du Motivator der Aktiven
  • Du wandelndes Alemannenlexikon
  • Du talentierter Witwentröster und Nekrologschreiber
  • Du kenntnisreicher Verbindungshistoriker
  • Du Strippenzieher und Königsmacher
  • Du eifriger Sammler couleurstudentischer Devotionalien
  • Du selbstloser Sozialapostel durch Deinen Einsatz im Verein PRO GROCK
  • Du «Pédaleur de Charme» auf Deinem alten Renngöppel
  • Du subtiler Weinkenner und verfressener Gourmand
  • Du spätpubertierender, ewiger Lausejunge
  • Du treubesorgter Gatte Deiner Angetrauten Mady Euphrosine

Diese Eloge hatte wohl zur Folge, dass Schrube mich für würdig empfand, dereinst seine Grabrede zu halten, wie er es dann in seinem Alemannentestament auch tatsächlich verfügte. Ich bin nun dieser Bürde mit vielen herzenserwärmenden, aber auch wehmütigen Erinnerungen an unsere 63 Jahre dauernde gemeinsame Alemannenzeit nachgekommen.

Wir haben allen Grund, Schrube für seinen unverbrüchlichen Einsatz zum Wohl unserer Lebensverbindung dankbar zu sein. Und ich kenne keinen Alemannen oder Burgunder, der ihn nicht für seinen oft etwas schrägen Humor und für seine Begeisterung für die couleurstudentische Sache redlich bewundert hätte, oder ihm gar feindlich gesinnt gewesen wäre. Wir werden ihn in Zukunft immer schmerzlich vermissen. Trösten mag uns einzig, dass er – als er nun sein definitives T.A. genommen hat – von seinen immer prekärer werdenden Lebensumständen erlöst wurde, wie eine Kerze, die zuletzt nur noch flackerte und nun erloschen ist. Furchtlos und treu, wie er war, ist er nun zu seinem Schöpfer heimgekehrt.

Schrube requiescat in pace et lux perpetua luceat ei!

Die Ansprache wurde gehalten und zur Verfügung gestellt von Urs-Viktor Ineichen v/o Flum

Rubrik: RIP

12. September 2021 von netzmeister Beitrag kommentieren

Vierfache Veteranenehre

Folgenden vier Burgundern wurde am Zentralfest in Einsiedeln das Veteranenband des Schw. StV überreicht:

2020

  • dipl. pharm Gregor Kaufmann v/o Grins

2021

  • lic. iur. Theodor Portmann v/o Bschtändig
  • Dr. phil. hist. Hanspeter Renggli v/o Aendlech
  • lic. iur. Hermann Schmitter v/o Cheli
 

Rubrik: AHAH, Gratulamur

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